Freifunk Lübeck

Funkwellen und Ostseewellen

Wenn am Donnerstag die Kruzenshtern und Passat beim „Treffen der Flying P-Liner“ aufeinandertreffen, dann ist auch Freifunk dabei.

Freifunk am Terminal in Travemünde

Das Element Wasser ist der Mittelpunkt des Wissenschaftsjahres 2016/2017 mit dem Thema „Meere und Ozeane“. Doch wenn am Donnerstag die Kruzenshtern in Travemünde anlegt sind die Wellen der Ostsee nicht die einzigen Wellen: Am Teminal schickt Freifunk Funkwellen, die es Smartphones und somit der Besatzung und den Besuchern erlauben, online zu gehen.

In der letzten Woche haben Freifunkaktivisten zusammen mit dem Wissenschaftsmanagement das Terminal, an dem die Kruzenshtern liegt, mit Freifunk ausgestattet. Die Internetverbindung für die temporäre Installation stellt Herr Braz von Foto-Quelle zur Verfügung. Aus seinem Geschäft sendet eine Nanostation ein gerichtetes Signal zum Terminal hinüber. Von hier leitet eine weitere Nanostation den Informationsfluss vom und in das Terminal durch.

Im Konzept der Veranstaltung: „Schiffe als Wissensorte“ soll der Besuch des Universitätschiffes Kruzenshtern den Dialog zwischen den Wissenschaft und Bevölkerung symbolisieren. Begleitet wird die Veranstaltung von einem Programm welches zudem den Kulturaustausch fördert. In diesen Ideen findet sich auch Freifunk wieder, welches sich als Medium zum freien Austausch von Wissen, und jeglicher freien Kommunikation, versteht. Wir freuen uns über die gelungene Kooperation mit dem Wissenschaftsmanagement Lübeck.

Nach dem Treffen der P-Liner wird die Installation am Terminal wieder abgebaut werden. Doch das heißt nicht, dass es kein Freifunk in Travemünde geben kann: Freifunk lebt von Freiwilligen. Wer das freie Netz am Terminal gut findet und Teil der Freifunk-Bewegung werden möchte kann sich hier informieren und selbst Freifunker werden.